Über

 WARNUNG:

Auf diesem Blog geht es u.a. um mein recht gestörtes Verhältnis zu mir und meiner Umwelt.

Ich bin eines dieser Kinder, die viele nicht verstehen und die sicher häufig verlacht werden.

Wenn DU also glaubst du bist normal, dann lass die Finger von der Kategorie :"Die Kunst des Wehklagens"

Danke. 

 

 

Über...?

 Über mich?

Was sollte hier großartig geschrieben werden?

Dieser Blog ist für Leute, die kein Privatleben haben und sich deshalb mit dem Geschreibsel anderer Leute beschäftigen.

So wie ich, zum Beispiel.

Auch ist er für Leute, die sich gelegentlich über ihre Umwelt auskotzen könnten- im wahrsten Sinne des Wortes, wenn es ihnen einfach nur hochkommt. 

 

Oder für Leute, die gerne einmal über sich und ihr Leben lachen.

Für Leute, die sich für das interessiern, was hier an Kolummnen, Verissen und "privaten" Einträgen zu finden ist.

Falls jemals jemand diesen Blog findet, denn für mich bedeutet er einfach nur die Möglichkeit zu schreiben, egal ob es jemand lesen mag. 

Jedem, der auf diese Seite gerät wünsche ich viel Spaß dabei, meinetwegen auch andere Emotionen, hauptsache sie sind da. 

Zur Zeit ist dieser Blog natürlich noch eine Baustelle und wird es auch erst einmal bleiben müssen, da Klausuren sich leider nicht von selbst schreiben.

PenguinofDoom wünscht einen schönen Tag.

 

 

Übrigens: 

Ich übernehme keine Garntie für emotionale Beständigkeit. 

Hier findet ihr Wahnsinn,

Sarkasmus, 

Depression,

erbärmlichen Pathos (so wie jetzt)

und gelegentlich Geschmacklosigkeit und schlechten Stil.

 

 

Diät-Ticker - Sichtbar abnehmen

Alter: 29
 


Mehr über mich...

Als ich noch jung war...:
dachte ich noch, ich werde irgendwann wachsen und würde das Leben verstehen...und dass das gut wäre.

Wenn ich mal groß bin...:
Werde ich hoffentlich noch träumen können

In der Woche...:
bin ich außen organisiert und innen planlos.
Manchmal auch andersherum.

Ich wünsche mir...:
- das Träumen kein Privileg für Kinder bleibt
- dass der Mensch wieder seine Liebe zum Detail der Natur entdeckt
- dass das Leben einem nicht immer auf die Stiefel kotzt, sondern wenigstens daneben.
- ich mich irgendwann schlank fühle und meinen Perfektionismus absetzte
-dass ich keine Fressanfälle mehr bekomme

Ich glaube...:
-dass ich mir das Leben selber schwer mache
- dass diese kranke Gesellschaft, wieder gesund werden muss

Ich liebe...:
-unangebrachten Zynismus, der eigentlich nie unangebracht ist.

-Über mein eigenes Leiden zu lachen, weil ich selber dran Schuld bin.

- blaue Flecken nach einem Konzert

- Haut und Knochen

- Den Anblick unberührter Natur

Man erkennt mich an...:
-Dem Becher Kaffee in der Hand

-Meist schwarzer und
mindestens ausgefallener Kleidung , dem Engelsgesicht mit dem debilen Grinsen und den verrücketen Augen,
sagt mein bester Freund.



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Blog

Im Zeichen des Rhododendron

Ich werde mir eine Rhododendronblüte tattoowieren lassen.

 

Ich habe mich die letzten Tage fast gut gefühlt. Ich wusste zwar immer, dass da noch etwas in mir drin ist, das immer wieder versucht seine Klauen nach mir auszustrecken, aber ich beachtete es nicht. Ich hatte etwas zu tun, etwas auf das ich mich konzentrieren konnte. 

Und natürlich passierte das, was unausweichlich passiert, wenn ich mich fast gut fühle- ich übernehme mich. 

Und wieder habe ich jemanden bitter enttäuscht. 

Es wäre sehr viel einfacher, wenn U. mir meine Fehltritte übel nehmen würde, wenn sie so richtig, richtig sauer wäre- 

Denn Zorn verfliegt. 

Er wallt in einem auf, verzehrt und verbrennt alles, aber er kühlt auch wieder ab und dann wachsen neue Pflanzen. 

Aber sie sagt, sie übernähme meine Probleme zu sehr auf sich. Es belaste sie auch. Vor allem, dass sie nichts tun könne.

Aber dieses nichts tun können enthebt sie eigentlich jedweder Verantwortung. Aber sie sieht es nicht ein. Für sie ist alles nur enttäuschend 

Und es ist meine Schuld. Ich darf nicht wütend auf sie sein, denn sie ist einfach zu senibel um mein Leben zu verstehen. 

Und wie ich so Abends an diese Freundin dachte von der ich nicht weiß, wie lage sie das noch sein wrid, denn wir haben erst einmal Funkapause, da dachte ich wieder an meine geliebte Hündin. 

Es ist komisch, aber dieses Lebewesen habe ich so geliebt, wie kaum einen Menschen. 

Es war als wäre dieser Hund direkt aus meiner Seele gekommen, so bekloppt und pathetisch das klingt. 

Abby hat meine Mutter mehr geliebt aber ich hatte trotzdem das Gefühl dass sie mich verstanden hat. Sie hat mich immer so verstädnisvoll angesehen aus ihren dunklen Augen, in denen man noch all diesen Schmerz sehen konnte den sie durchlitten hat.

Die Schläge die man ihr zufügte, die Gewalt.

Und dahinter, da lag das Vertrauen. 

Ich war die erste die sie anfassen durfte. 

Ich lag nachts mit ihr auf dem Teppich und habe Fernseh gesehen. ich habe immer an Abby geglaubt.Und wurde nie enttäuscht. Sie hat ihre Angst besiegt so weit sie konnte, hat immer an sich geareitet.

Und dann kam der Tag an dem ich so viel zu tun hatte und ihr versprach sie abends richtig zu kraulen.

Als ich abends wieder kam, war sie bereits überfahren worden. 

Sie hat sich unter einen Rhododendronbusch geschleppt und verstarb. 

Ich weiß nicht wie groß ihre Schmerzen waren, ob sie verängstigt oder einsam war. Ich konnte mich nicht verabschieden. 

Das einizge was ich tun konnte war ihr den Teil von mir, der mit ihr gestorben war mitzugeben. 

Und seit dem weine ich jedes Mal wenn ich an sie denke. 

Trotz der 8 Monate, die es her ist. 

Das Tattoo ist für sie. 

11.5.09 15:26, kommentieren

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Schwebezustand

Ich befinde mich in einem Zustand seltsamer Schwerelosigkeit von dem ich nicht sagen kann, ob er für mich den Himmel oder doch wieder die Hölle darstellt.

Ich sehe alles wie von außen, nichts dringt wirklich durch. Ich antworte, ich spreche ich fühle auch Dinge, aber nicht im tiefsten Inneren, nicht mit der vollen Intensität und Schlagkraft, wie ich es gewöhnt bin.

Ich gehe nach draußen, ich höre die Vögel, sehe das Grün, rieche das Leben und habe das Gefühl darin aufzugehen und mich aufzulösen, mit dem wind zu fliegen und in den Kronen zu liegen. Diese Momente sind wunderbar.

Aber wenn ich mich dann umdrehe und wieder den Beton sehe, dann erfüllt mich eine seltsame Trauer und die Angst, dass diese grüne Welt, die mich einlullt nicht wirklich da ist, sie ist eingeengt. Und ich habe nicht das Gefühl Teil dessen zu sein, was man Zivlisation nennt.

Und dann ist da etwas in mir, das versucht wieder ganz normal zu leben. Ich habe jemanden wiedergetroffen, den ich lange nicht mehr gesehen habe, habe von ihm geträumt und frage mich, ob es das ist. Ob es eine Gelegenheit ist zu versuchen, ob ich nicht doch einen Menschen lieben kann. Oder ob es nicht doch wieder die Suche nach einem Anker ist, die mich irgendwann anöden und langweilen wird.

Am Wochenende hing ich kotzend über dem Bordstein. Bei einer sehr guten Freundin. Es war mir peinlich, aber es drang nicht durch. Es war als wüsste ich, dass es mir peinlich ist, dass es auch so sein sollte, aber als würde ich es nur in einem Buch lesen dessen Schreibstil so mittelmäßig ist, dass man sich in den Charakter nicht vollkommen hineinversetzren kann.

 Und dann immer wieder der Körper und das Essen.

Einerseits führt dieser Schwebezustand dazu, dass ich mich leichter fühle und andererseits ist es, als nähme ich von meiner Außensicht jedes Gramm noch schlimer war.

In dieser welt mache ich soviele dumme Sachen. Rauchen, kotzen, andauernd neue Partyaufrisse. Wirkt es wohl so als würde ich in vollen Zügen leben?

Denn eigentlich ist es nur der verzweifelte Versuch genau das zu erreichen, aber ich fühle mich so, als stünde ich woanders.

es ist nicht schlecht, es ist nicht gut. Es hat wunderbare Momente und grausame. Aber es wäre einfach schön zu woran, ich bin und vor allem, warum ich bin.

28.4.09 12:08, kommentieren

Willkommen Thekla

Yeah, ein Nicht-depri  - und nicht-es- Eintrag.Wie lange ist das her?

 

Ich glaube die Leute, die mich heute gesehen haben hielten mich für total bescheuert. Ich bin rückwärts durch die Stadt gelaufen. Ja. Rückwärts. Ich weiß...

Aber wenigstens hatte ich einen Grund dafür! Und zwar mein mangelndes räumliches Vorstellungsvermögen. 

Mit Sicherheit kommt nun die Frage auf, was mangelndes räumliches Vorstellungsvermögen damit zu tun hat. dass man einfach falsch herum durch die Stadt rennt.

Das Terrarium hat nicht in den Rolli gepasst. 

Ich habe heute meine Thelöa abgeholt. Grammostola rosea. Sie ist haarig, nahezu fluschig und geht trotz acht Beinen selten rückwärts. Ja. Eine Vogelspinne. 

 Ich laufe also durch die Stadt. Rückwärts. Mit einem Terrarium. Und einem Oma-Rolli.

Aber ich hatte Spaß.

Thekla sitzt jetzt aufmeiner Kommode und ist beleidigt.

Aber das legt sich schon.

bon nuit.

4 Kommentare 24.4.09 20:45, kommentieren

Eine herrliche Nacht

Der erste nicht komplett depressive Eintrag seit langem:

 

Heute Nacht war einfach super. 

Ich denke immer noch, ich bin haesslich und fett, aber scheinbar reicht es dennoch aus um mit meiner Liebsten die ganze Disko unsicher zu machen. Ich kauf mir nen roten Teppich und das schlimme ist, es gäbe ich Trottel, die ihn für uns ausrollen würden.

Ich weiß auch nicht, warum ich auf der Tanzfläche mit Darling zu 50% des Tanzflächen-Quoten-Schlampen-Duos gehöre- bestehend aus ihr und mir. 

Plötzlich ist da Selbstbewusstsein und im Nachhinein komme ich mir wirklich scheiß arrogant vor. Aber es ist Urlaub von mir selbst. Solange keine Spiegel da sind kann ich tanzen, tanzen- die ganze Nacht.

Mir Bestätigung holen bis die Füße qualmen. 

Die zweite Person in mir, die es früher häufig gab und jetzt nur selten. Und egal zu was für einem Biest ich auf der Tanzfläche mutiere- Ich genieße es. Jedem Atemzug, jede Bewegung. Jedes Räkeln. Alles. 

Jeden Bass, jeden Beat. Einfach loslassen. 

Wunderbar. 

1 Kommentar 13.4.09 04:24, kommentieren

Aufwärts?

Huch, ist das lange her, dass ich hier das letzte Mal geschrieben habe^^

Computer und Internet waren zeitweise kaputt...jaja die liebe Technik, aber was will man machen?

 Ich hatte mir ja bereits vorgenommen weniger zu jammern und teilweise funktioniert es sogar.

Wahrscheinlich liegt es daran, endlich mal wieder Sonne und Wärme tanken zu können, wieder Leben draußen wahrzunehmen und dieses auch ein wenig in den eigenen Körper aufnehmen zu können. Und endlich wieder Zeit für Sport. Die Bewegung tut mir sehr gut und bisher sind auch einige Pfunde wieder geschwunden.

Meiner Meinung nach bin ich zwar immer noch viel zu rund, aber ich habe mir fest vorgenommen nicht  wieder so viel aus Frust zu fressen. 

Immer schön affirmativ denken:

Mit jedem Tag, den ich mich bewege und nicht fresse werde ich dünner. Jeden Tag.

 Bisher funktioniert es so ganz gut, ich kann nur hoffe, dass der nächste Depressionsschub noch ein Weilchen auf sich warten lässt. 

 Bis dahn versuche ich guter Dinge zu bleiben.

1 Kommentar 9.4.09 12:37, kommentieren

Himmelhoch jauchzend- zu Tode betrübt

Ich habe angefangen den Steppenwolf von Hermann Hesse zu lesen und dieses Buch spricht mir aus der Seele.

Dieses Gefühl, geteilt zu sein, nicht eins, aus Seiten zu bestehen, die einander nicht leiden können und so streitsüchtig sind, dass sie niemals gedenken würden sich zu vertragen. 

Die Freude, die erstickt wird von der Bösartigkeit der Trauer, die nicht überlebt unter der Wucht meiner Wut. 

Wohin soll ich mich flüchten, wenn es nicht mal in meiner Seele einen Erker gibt, in dem ich mich zuhause fühle. 

Sei es Leid, sei es Freude, wobei das letztere mir natürlich lieber wäre. 

Aber ich bin ein Landstreicher im eigenen Körper, nicht in der Lage zu kontrollieren, nicht in der Lage sesshaft zu werden.

Ich will hungern, ich will essen. 

Ich will Askese, ich will nicht verzichten.

Ich will alleine sein, aber fürchte die Einsamkeit. 

Wie oft habe ich heute überlegt, ob ich wirklich auf die Party heute gehen soll?

Ich wollte keine Menschen sehen, die meinen Körper betrachten, die vielleicht sehen könnten wie betrübt ich bin, die sich gestört fühlen, mich weiter runterziehen.

Ich wollte nicht alleine sein, nicht wieder so viel denken müssen, nicht weiter vereinsamen und Geliebte vernachlässigen. 

Ich wollte schlafen.

Ich wollte rennen. 

Ich wollte schreien, weinen, zerschlagen, lachen. 

Alles in einem Strudel aus Emotionen, der sich verändert mit jeder Sekunde. 

Aber ich habe mein Schicksal für heute besiegelt. 

Nina kommt vorbei.

Daran gibt es nichts zu rütteln.

Und wahrscheinlich ist es besser so...einen Abend der Zerstreuung zu suchen auch wenn die bittere Wahrheit ist, dass ich trotz der Erfindung der seeligen Verdrängung nie in der Lage sein werde mich vor mir selbst zu verstecken. 

 

2 Kommentare 27.3.09 19:01, kommentieren

Dog-Panic

Ich liebe meine Hunde.

Aber einer von ihnen hat mich heute fast umgebracht.

Todesart: Herzinfarkt.

Ich kam nach Hause und stellte fest: Eltern nicht da.

Hm.

Gut...

Wollte Facharbeit machen und habe stattdessen gegessen, gegessen und schleißlich eher gefressen.

Ich fühlte mich voll, widerlich, dachte nur ans kotzen. 

Gleichzeitig war da die Angst, dass meine Eltern gerade dann kommen.

Habe dann meinen Vater angerufen, der meinte sie seien einkaufen und in etwa 20 Minuten wieder da.

Ich dachte mir "Da kann man noch was schaffen"

Schnell ins Bad, Radio an als Zeitmesser.

Fertig.

Radio aus.

Schock: Im Wohnzimmer läuft PLÖTZLICH der Fernseher.

Herzrasen!

Sind meine Eltern da?

Haben sie alles gehört?

Du warst laut, du dachtest du seist alleine...

Du bist so dumm, so unglaublich DUMM!

Aber du  hast den Fernseher nicht gehört, vielleicht haben sie dich dann auch nicht gehört.

Ich gehe raus. 

Angst.

Blick nach links: Nichts.

Blick nach rechts: Nichts.

Blick nach unten: Der Hund kaut auf der Fernbedienung herum.

So eine Scheißangst hatte ich in meinem Leben noch nie.

Und ich danke meinem Hund dafür dass er mir mal klargemacht hat auf was für einem schmalen Grad ich mich bewege. 

21.3.09 16:59, kommentieren