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Meine Seite ist rosa?!

 

Eine kleiner Abriss der Vorurteile

 

Es ist schwarz, also ist es entweder sehr verletzt und traurig oder es wird des Nachts deine Katze entführen. 

Es darf nicht lächeln, auf keinen Fall, denn das gehört nicht dazu.

Es betet den Satan an und lebt nicht in dieser Welt. 

Es ist dumm, hässlich und gehört einfach nicht dazu.

Deswegen lebt es in einer Subkultur.

 

Ist doch klar. 

 

Ähhhhhm....behindert?!

 

Ich kann nicht genau sagen wie lange meine Stufe gebraucht hat um zu begreifen, dass ich lachen kann, dass ich dieses auch häufig tue und dass ich es gerne sehe, wenn Leute mit mir lachen.

"Mit mir" ist für jeden schöner als "über mich". 

Noch länger haben sie gebraucht um zu akzeptieren, dass ich was im Kopf habe und dass ich kein von Akne zerfressenes Gesicht habe. 

Aber das schwarze Ding, das bin ich immer geblieben. 

Ich habe alle Haarfarben durchprobiert, ich habe mich an den Blicken erfreut und an der Verständnislosigkeit.

Ich Nachhinein betrachtet, ist das genauso dumm ,wie die Vorurteile die einen dazu bringen so zu denken. 

 Ist es nicht gewissermaßen lächerlich, wie sich jeder Mensch darum reißt Annerkennung zu gewinnen?

Denn darum geht es bei jedem Vorurteil!

Diejenigen, die von den Anschuldigen betroffen sind können mit ihren "Abnormitäten" angeben, können sich als Opfer sehen und von den "Gewöhnlichen" erheben, denn SIE sind ja oh so tolerant. 

So heißt es jedenfalls. 

Und die, die diese Vorurteile aufsaugen, damit sie etwas haben womit sie ihre leeren Gespräche füllen können, erheben sich indem sie diese Abgrenzung als erbärmlich ansehen. 

Und so sollte es aus der Sicht der meisten sein, denn sie sind ja sonst "für jeden Spaß zu haben".

Aber was ist, wenn man sich nicht daran halten will?

Dann hat mein ein Problem. 

Jetzt, wo meine Stufe es geschafft zu begreifen, dass ich fröhlich sein kann, bin  ich halt "die Verrückte", denn schwarz kann nicht normal sein. Geht einfach nicht. So. 

Und andersherum: Kann doch nicht sein, dass die mich verstehen, konform wie die sind. 

Jetzt, wo ich auch normale Kleidung trage und mal "Mädchen" bin, da ist es für alle noch verwirrender. 

Was ist denn jetzt los?

Der Mensch darf sich nicht verändern und das ist wirklich traurig.

Und das Schlimme ist, wenn man sich selbst reflektiert findet man die gleichen Vorurteile gespiegelt wieder. 

Aber ich werde weiter lachen und weiter so sein, wie jetzt, bis ich mich verändern will. 

Und das obwohl ich nicht sicher bin, dass diese Halsstarrigkeit zwingend die Richtige ist. 

Aber wenigstens habe ich gelernt diese Barrieren einzureißen, die Kleidung und Musik aufbaut genauso wie sie verbinden kann und einfach mit denen zu sprechen, die lächeln können. 

 Denn Vorurteile gegen Subkulturen mögen noch vergelichsweise harmlos sein, aber nicht nur diese sind davon betroffen.

Ihr wisst ja: Ausländer sind eh alle asozial und kriminell, alle Hartz IV- Empfänger wollen nicht arbeiten und leben als Alkoholiker im Plattenbau. 

Die soziale Abgrenzung die dadurch entsteht darf nicht wieter wachsen, denn sie nimmt Leuten die Chance sich zu entwickeln.

 

Aber sind ja eh nur alles Asoziale...Einzelschicksale...was soll's?

Aber denkie nach: 

Welche Schublade füllst DU aus?

 

 

1 Kommentar 3.12.08 17:38, kommentieren



WTF?

WTF? wird so etwas wie Einträge ohne Sinn enthalten, spontane Assoziationen, vielleicht eine Kurzgeschichte oder ähnliches.

Alles das in Richtunng:

"Wusstest du das Pinguine die einizgen Vögel sind, die man werfen muss, damit sie fliegen?"

geht. 

1 Kommentar 3.12.08 17:50, kommentieren

Witz, Zynismus, Wahnsinn und Humor

Hier lassen sich Kommentare, Verisse und Kolummnen über fast alles finden, was sich anbietet: Medien, Gesellschaft, Politik, Filme, Bücher etc. pp

3.12.08 17:51, kommentieren

Lächerliche Grausamkeiten

Hier geht's eigentlich nur darum sich über zwischenmenschliche Beziehungen auszukotzen, über den Alltag und Dinge, über die man sich eigentlich keine Gedanken machen sollte.

 

3.12.08 17:54, kommentieren

Die Kunst des Wehklagens

Der Titel sagt eigentlich alles.

Diese Kategorie ist eine, die mir sehr am Herzen liegt, denn sie handelt von einem Thema, dass nur für Leute geeignet ist, die das gleiche Problem haben:

Essen bzw. das eigene Spiegelbild und mit seinen Emotionen klarkommen.

Das hier soll weder Esstörungen proklamieren noch wie das Tagebuch einer Depressiven wirken!

Im Gegenteil, es ist einfach nur dafür da Leuten, die auch so denken zu zeigen, dass es auch Menschen gibt, die genauso denken. 

Nicht alles ist traurig, manches mit Sicherheit witzig geschrieben, aber sicher nicht interessant für Jedermann. 

 

3.12.08 17:59, kommentieren

Weihnachtszeit, Weihnachtszeit

 

Wir alle haben sie mit Sicherheit bemerkt, diese Veränderung. 

Es beginnt damit den Fernseher einzuschalten:

Wo ist die Diätwerbung, die mir sagt, wie ich meine Bikinifigur für den Sommer bekomme, die ich auf jeden Fall brauchen werde?

Stattdessen soll ich jetzt anfangen Schokolade jedweder Art zu kaufen, dazu einen Bratapfel mit der neuen Vanillesoße von Firma X. 

Sonst kann man im Sommer ja nicht wieder für Diäten werben...

Und dann der nächste Kanal:

"Der Milka Weihnachtsmann!" in exakt der gleichen Tonlage, wie im Frühling.

Nur da heißt es:

"Der Milka Osterhase!"

Und plötzlich wird von allen Seiten Spielzeug anbgeboten, nicht nur das für Kinder sondern auch allerhand technischer Kram für den Mann und Parfüm für die Frau. 

Dann gehe ich weiter in den Supermarkt, eigentlich nur für Brot und Milch.

Aber was ist das?

Vor mir dieses Riesenregal voll Weihnachtsmännern, die mich mit ihrem falschen Grinsen anstarren und ich kann mir nicht verkneifen darüber nachzudenken, dass das ohnehin die Osterhasen des Frühlings in neuer Verpackung sind. 

Ja nichts verschwenden. 

Und nebenbei:

Weihnachtsmänner im Oktober?

Das Häschen ist kaum tot und schon stehen die alten Männer im Regal. 

 Und plötzlich schallt sie einem von überall entgegen:

Weihnachtsmusik.

Erträgliche Musikgrößen wie Frank Sinatra sind die Seltenheit.

Jedes Jahr werden Bands wie Wham resycelt und neue erfunden, die für dieses Weihachten das perfekte Lied schreiben sollen. 

Mittlerweile müsste jeder deutsche Haushalt mindesten zehn Alben von Wham besitzen. 

 Und nach wie vor nimmt die Musikindustrie an, dass der Mensch sich darüber freut.

Ich freue mich nicht.Ich habe Angst vor dem Radio und dem Fernseher. 

 Ist es nicht Wham, ist es jemand anderes und er wird sich ungefragt in meinem Ohr einnisten. Ganz sicher.

 

Das alles nennt man Weihnachtsparanoia und das alles ist Schuld daran, dass dieses Fest seinen Galnz verliert. 

Natürlich ist es schön, wenn überall die Lichterketten hängen und ich gehöre auch zu jenen verkappten Romantikern, die Weihnachtsmärkte lieben.

Mit all ihren schönen Düften und den ganzen Dingen, die man nur zu Weihnachten bekommt, alles ist schön heimelig und es gibt Glühwein. 

Aber wo ist die Aussage geblieben?

Es heißt jetzt: "Oh, Scheiße, ich muss meine Familie beschenken, ich muss sie sogar besuchen...aber hey, wenigstens kriege ich auch was geschenkt."

Weihnachten dreht sich nicht um Liebe sondern um Geld. 

Schade! Und das sage ich! Jemand für den Familienfeste eigentlich der Horror sind.

Oder vielleicht gerade deswegen, denn jedes Jahr wird wieder die gleiche Zuneigung geheuchelt, die nicht existiert und Geld ausgeben. Alles für die Wirtschaft nicht für die Familie.

Jesus, auch wenn ich nicht gläubig bin, würde ganz schnell in den Mutterleib Marias zurückschlüpfen, wenn er wüsste, was auch seinem Geburtstag geworden ist. Und ich würde das Gleiche tun. 

3.12.08 18:17, kommentieren

Männer!

Jaaaa, das Lieblingsthema fast jeder Frau:

Männer.

Männer sind der Grund, warum ich mich manchmal selber hasse.

Denn ich mache sie immer kaputt. 

Ich nenne es liebevoll meinen kleinen Männerfriedhof. 

Und ich erweitere ihn nicht gerne. 

 Muss aber. Leider.

Lächerliche Grausamkeiten, das bin ich und das ist das, was ich tue. 

Seit vier Monaten habe ich tatsächlich eine Beziehung. Neuer Rekord und an sich was Gutes, sollte man meinen. 

Aber hier kommt wieder mein Talent zum Tragen:

Bring doch einfach mal den Mann zum fühlen, der als DAS Arschloch bekannt ist. 

Super, jetzt baut er mir einen Schrein, aber ich wollte einen Mann, dem ich einen Schrein bauen kann.

Wem soll ich jetzt mein Denkmal widmen?!

So viele Frauen wollen einen Gentlemen, einen Kavalier, einen, der ihnen liebe SMS schreibt und der niedliche Fehler hat. 

 Und das ist es, was ich hasse!

Masochismus? Kann sein.

Überheblichkeit? Wahrscheinlich, denn ich will einen, der "mir gewachsen ist".

Und während er sich für perfekt hält sehe ich jeden einzelnen Fehler so klar, als würde ich ihn mit einer Lupe betrachten.

Er liebt mich, seine Familie liebt mich, alles super.

Nur, dass sie nicht wissen, was für eine Hexe ich bin.

Oder gerne wäre, denn mein Gewissen beißt und zwickt und es wird umso schlimmer je mehr es abwesend ist und ich es aus Pflichtbewusstsein zusammen mit ein paar Freunden zurückbitte. 

Vielleicht schwelge ich ja gerne im Selbstmitleid?

Mit Problemen protzen um anderen zu entgehen ist manchmal eine gute strategie. 

Aber es tut mir weh, Menschen zerbrechen zu sehen, aber es lassen?

Geht nicht. 

Aus Vernunft zusammenbleiben, damit er nicht leidet?

Unsinnig und unfair.

Aber die Feigheit, die bleibt, die Angst vor der Verantwortung kommt dazu und ich beginne mich zu drücken. 

Warum gerade in der Weihnachtszeit?

Gerne würde ich mein Gewissen verkaufen, dann ginge es mir besser.

Die Vorraussetzungen zum Vamp zu werden vertragen sich nicht mit extrem moralischen Vorstellungen, das muss ich immer wieder feststellen. 

Aber der Flirtmodus lässt sich so wenig abschalten, wie das Gewissen...

Ach wie schön, dass das Internet so anonym ist, denn ich fühle mich wie eines dieser seltsamen verbitterten Weiber in schlechtgeschrieben Frauen-Power-Romanen und das ist wirklich erbärmlich.

Ein Tiefpunkt im Selbstbewusstsein. 

Vor allem, wenn der zweite Mann dazu kommt...

tbc

 

1 Kommentar 3.12.08 18:36, kommentieren