Angriff auf den Gehörgang

Die Branche der Autobahnraststätten hat sich eine neue Rafinesse ausgedacht.

Mit Sicherheit haben sich über Monate vollkommen überbezahlte Manager damit auseinandergesetzt, wie man den durchschnittlichen Bürger auch auf der Toilette glücklich machen kann.

Sie haben wahrscheinlich viele psychologische Bücher über Entspannung und Werbefunktionen gelesen.

Und dann diskutiert.

Und sind zu einem vollkommen bekloppten Ergebnis gekommen.

Musik im Badezimmer, das kennen wir ja alle.

Ist ja auch ganz nett beim duschen den aktuellen Lieblingssong zu hören.

Ich habe nichts gegen Radiomusik in Gaststättenklos, aber bei einem Punkt hört es auf:

Entspannungsmusik. ENTSPANNUNGSMUSIK!

Wasserrauschen, zirpende Grillen, leises Plätschern, quakende Frösche und eine quälend sanfte ruhige Stimme die sich für den Besuch der Sanifairtoiletten bedankt.

Wieso tut man dem durschnittlichen Bürger so etwas an?

Wollte man seine "inneren Krämpfe" lösen?

Dachte man dass dann vielleicht alles "besser läuft" und gleichzeitig eine Welle positiver Konnotationen mit gewissen Gastronomieketten durch das Besuchergehirn strömt?

Ich fühlte mich sehr gestört.

Das einzige was bei der Nummer rumkommt ist dass die Leute auf der Toilette einschlafen oder Amok laufen.

Deshalb meine Bitte:

Lasst das Radio wieder laufen, liebe Toilettenmanager. 

Ihr tut weder euch noch Autofahrern etwas Gutes. 

Und Britney muss schließlich auch wieder Hörer finden.

Und welcher Ort wäre dafür besser als das Klo?

 

25.1.09 16:49

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