Ich weiß nicht, wie ich mich zur Zeit fühle.

Ich sehe alles wie einem Zwielicht, es bekommt keine wirkliche Form, es ist gut und gleichzeitig schlecht. Schwarz und weiß mischt sich zu einem grau, in dem man nichts wirklich erkennen kann. 

Ich fühle mich  schlecht und eklig, weil ich zu viel esse und gleichzeitig kotzt mich mein Gejammer an. Es wäre doch eigentlich leicht etwas zu ändern.

Ich weiß einfach nicht, was ich will, bzw. wie ich das was ich will umsetzen kann.

 Ich bin wie ein kleines Kind, das im Sandkasten sitzt und davon träumt, was es später mal sein wird, das aber im Sand sitzen bleibt und Sandburgen baut.

Ich träume von einem anderen Leben, das mein echtes sein sollte, entferne mich aber immer weiter von diesem Bild. 

Und trotzdem ist es manchmal ok.

Manchmal gehe ich einfach raus und sehe das Leben draußen und es ist in Ordnung. Aber nicht auf die Art in Ordnung in der man sagt es geht mir gut, sondern in der man sagt, ich kann es ertragen.

Meistens wenn ich alleine bin. Denn in Gesellschaft schäme ich mich so oft. Und weder Einsamkeit noch Gesellschaft machen mich richtig glücklich.

Ich will nicht kotzen gehen, aber das Essen in meinem Körper zu halten...das will ich auch nicht. 

Meistens bleibe ich lethargisch sitzen. 

Es ist schlimm nicht zu wissen was man fühlt, unzufrieden zu sein aber sich nicht dazu bewegen zu können etwas zu ändern.

Ich fühle mich erbrämlich schwach. Ich sehe diese Menschen die soviel schaffen...und wo stehe ich?

Wenn ich wenigstens richtig dumm, richtig arm, richtig beschissen wäre, dann würde ich immerhin etwas darstellen, auch wenn es der negative Gesellschaftspol wäre.

Aber dieser Gedanke ans Mittelmaß ist furchtbar.

Die Mitte, was ist das schon?

Nichts.

 

 

1.6.09 17:19

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bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


fragile.wings / Website (1.6.09 18:06)
Hm. Das ist ein ganz schwieriges Thema. Wer das genaue Problem nicht benennen kann, der kann auch erst recht keine Lösung finden. Und das macht es unheimlich kompliziert..

Aber ich weiß wie immer, wie du dich fühlst. Mir geht es auch oft so, nur dass ich nie in der Lage bin, es so gut auf den Punkt zu bringen wie du (: Und damit bist du schonmal defintiv im Vorteil. Halte fest an deinen Träumen. Es wird Zeiten geben, wo du wieder sicher sein kannst, wo du stehst & wo du hin willst.

*fühl dich fest umarmt*

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